Jahresbericht

SDF investiert in neue Produkte


Der Landtechnikkonzern aus Italien blickt auf eine anspruchsvolle Geschäftssaison zurück. In Lauingen startet das neue Traktorenwerk.

 

Das Geschäftsjahr 2017 schloss der SDF-Konzern aus dem italienischen Treviglio mit einem Umsatz von 1,3 Mrd. € ab. Er lag damit um 3 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das Ebitda der Gruppe betrug 105 (Vorjahr: 119) Mio. €.

In einem insgesamt stabilen gesamteuropäischen Markt verzeichneten die südeuropäischen Länder laut Unternehmen eine lebendigere Nachfrage und bescherten SDF ein Wachstum von 2,3 Prozent. Das Jahr 2017 erwies sich hingegen für die Aktivitäten in China und der Türkei als schwierig aufgrund externer Faktoren, die sich negativ auf den Beitrag dieser Märkte zum Konzernumsatz ausgewirkt haben. In China habe die Kürzung der staatlichen Beihilfen zu einem Einbruch des Markts von mehr als 30 Prozent geführt. Die Einführung protektionistische Maßnahmen  zu Jahresbeginn 2017 in der Türkei hatte für den Konzern „erhebliche negative Auswirkungen sowohl auf die Marge als auch auf das Stückzahl der Verkäufe“.

Sehr gute Ergebnisse erzielte hingegen die Tochtergesellschaft in Indien, die das Jahr 2017 mit einem Zuwachs der verkauften Einheiten von 75 Prozent im Vergleich zum Vorjahr abschließen konnte. Die Marke Deutz-Fahr konnte im vorigen Jahr den Absatz seiner Mähdrescher um 11 Prozent steigern.

Die Gesamtinvestitionen 2017 betrugen den Angaben zufolge 70 Mio. €, von denen allein 23 Mio. € in die Entwicklung neuer Produkte flossen. 15 Mio. € seien in die Endphase des neuen Traktorenwerks  Deutz-Fahr Land und des Kundenzentrums Deutz-Fahr Arena in Lauingen investiert worden.

SDF ist ein weltweit bedeutender Hersteller von Traktoren, Erntemaschinen und Dieselmotoren. Er vertreibt seine Produkte unter den Marken Same, Deutz-Fahr, Lamborghini Trattori, Hürlimann sowie Grégoire.

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