Jahresbilanz

Helm baut Handelsmargen aus

Der Hamburger Helm-Konzern profitiert von stabilen Rohölpreisen. Die Produktpreise für chemische Produkte darunter Dünge- und Pflanzenschutzmittel stiegen in Folge.

Der Helm-Konzern in Hamburg erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 in seinem Kerngeschäft,  ein zufriedenstellendes Ergebnis. Die Verbesserung zeigt sich in einem Umsatzplus von rund einer halben Milliarden Euro. Der weltweit agierende Konzern setzte 7,4 (Vorjahr: 6,9) Mrd. € um. Die positive Entwicklung von Helm wurde von einer insgesamt robusten Konjunktur und einem günstigen Marktumfeld unterstützt. Der Ölpreis erholte sich weiter und lag Ende 2017 bei etwa 66 US-$/Barrel (159 Liter). Die Produktpreise für chemische Produkte stiegen in Folge.

2017 wieder in der Gewinnzone

Die Handelsmarge des Konzerns wurde erneut ausgebaut, damit stieg der Warenrohgewinn im Vergleich zum Vorjahr. Die beiden Geschäftsfelder Chemicals und Pharma trugen entscheidend zur Ergebnisverbesserung im vergangenen Jahr bei, teilt das Hamburger Unternehmen mit. Insgesamt wurde das operative Ergebnis des Helm-Konzerns erneut durch Verluste in den assoziierten Unternehmen belastet. Der Konzern schloss mit einem Gewinn von 18,4 Mio. (Vorjahr: minus 15,6) Mio. € ab.

 „Ich freue mich über die positive Entwicklung und die Ergebnisverbesserung. Wir haben gezeigt, dass wir nach einem harten Jahr wie 2016 schnell wieder auf Erfolgskurs kommen können. Zudem konnten wir an der Weiterentwicklung unserer Geschäftsfelder arbeiten. Neue Verträge und Kooperationen lassen mich positiv auf die kommenden Jahre blicken", kommentierte Hans-Christian Sievers, Vorstandsvorsitzender der Helm AG die Zahlen.

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