Jahresbilanz

Syngenta wieder in der Gewinnzone


Syngenta meldet für 2018 ein Plus beim Umsatz und Reingewinn. Vor allem das Geschäft mit Lateinamerika floriert.

Der Konzernumsatz von Syngenta beläuft sich 2018 auf 13,5 Mrd. US-$. Das entspricht einem Anstieg um 7 Prozent, beziehungsweise um 9 Prozent bereinigt um Veräußerung des Zuckerrübensaatgutgeschäfts sowie die kartellrechtlich bedingten Verkäufe im Bereich Pflanzenschutz im Jahr 2017. Davon stammen 10,4 Mrd. US-$ aus Verkäufen von Pflanzenschutzmitteln. Dieses Segment verbuchte ein Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr von 10 Prozent zu konstanten Wechselkursen. Im Bereich Saatgut erzielt der Konzern mit 3,0 Mrd. US-$ ein Umsatzplus von 8 Prozent zu konstanten Wechselkursen.

Vor allem das Lateinamerikageschäft hat den Umsatz beflügelt. An Pflanzenschutzmitteln konnte Syngenta 20 Prozent mehr verkaufen als im Vorjahr und der Absatz an Mais und Soja-Saatgut konnte um 55 Prozent gesteigert werden. Der Reingewinn belief sich auf 1.438 Mio. US-$. Im Jahr 2017 verzeichnet der Konzern noch einen Verlust von 98 Mio. US-$ auf Grund finanzieller Rückstellungen für einen Vergleich im US-Rechtsstreit um Maissaatgut der Sorte MIR-162 sowie Änderungen in der US-Steuerpraxis.

Mit diesem Jahresabschluss geht Syngenta angesichts der Konsolidierung der weltweiten Pflanzenschutzindustrie gefestigt hervor. 2019 wird nach Ansicht von CEO-Erik Fyrwald aber nicht weniger herausfordernd. Die Profitabilität der Landwirte sinke in den meisten Ländern und der anhaltende regulatorische Druck in der EU beeinträchtige den Zugang der Landwirte zu Technologien. "Wir erwarten auch für 2019 schwierige Marktbedingungen; zudem wird die ungünstige wirtschaftliche Lage der Landwirte das Wachstum nach wie vor belasten, das somit im unteren einstelligen Bereich liegen dürfte", erklärt Fyrwald.

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