In einem Umfeld sich erholender Märkte kann auch die Hochwald-Gruppe positives berichten. 2018 zahlt die Genossenschaftsmolkerei nach eigenen Angaben überdurchschnittlich.

Hochwald hat das Geschäftsjahr 2017 mit einem Umsatzplus von mehr als 12 Prozent beendet. Der Umsatz lag bei 1,53 Mrd. €, die Exportquote bei 45,5 Prozent. Das Eigenkapital der Genossenschaft erhöhte sich in 2017 auf 181,5 Mio. €, die Eigenkapitalquote stieg von 29,5 auf 31,5 Prozent. Gleichzeitig hätten erste Effekte aus der Umsetzung der im vergangenen Jahr verabschiedeten Strategie auf das Ergebnis der Hochwald-Gruppe gewirkt und die Geschäftsentwicklung außergewöhnlich belastet. 

An die Milchlieferanten der Muttergenossenschaft konnte in 2017 ein Milchpreis von 33,9 Cent/kg (+ 7,8 Cent/kg gegenüber dem Vorjahr) ausgezahlt werden. Für 2018 rechnet das Unternehmen mit einem Milchpreis über dem Bundesschnitt. Vorstand und Aufsichtsrat haben zudem den Wegfall des Staffelzuschlags beschlossen.


Im Berichtsjahr wurden Investitionen an den Standorten in Hungen, Kaiserslautern, Thalfang und Bolsward getätigt, um Produktionsmengen des Werkes in Weiding aufzunehmen. In Kaiserslautern und in Erftstadt waren zudem Investitionen in die Verarbeitung von GVO-freier Milch notwendig. Die Investitionen im Berichtsjahr lagen bei 38 Mio. €. 

Entwicklung wird volatil bleiben

2018 wird der Milchmarkt voraussichtlich volatil bleiben. Hochwald verfolgt weiter die Strategie Hochwald 2020 mit dem Ziel, den Eigentümern einen überdurchschnittlichen Milchpreis auszuzahlen. „Im Vergleich der ersten fünf Monate dieses Jahres liegt Hochwald im Milchpreis über dem Bundesschnitt. Sowohl die Marktentwicklung als auch die ersten Ergebnisse aus Hochwald 2020 sind hierfür ursächlich“, erklärte Detlef Latka, Chief Executive Officer bei Hochwald. 

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