Jahresfazit

Horsch mit Rekordumsatz

Der Landtechnikspezialist aus Schwandorf blickt auf eine erfolgreiche Geschäftssaison zurück. In den USA entsteht eine Demofarm.

 

Die Horsch Maschinen GmbH erwirtschaftet 2017 mit 356 Mio. € den höchsten Umsatz der Firmengeschichte. Das Plus zum Vorjahr liegt bei 19 Prozent. Die Exportquote ist zuletzt weiter gestiegen und beträgt aktuell 80 Prozent. Dabei hat nach Angaben des Unternehmens auch der Umsatz hierzulande zugelegt.

Die osteuropäischen Länder haben im vorigen Jahr 53 Prozent zu den Umsatzerlösen beigetragen, allen voran die Ukraine. In Westeuropa sind es laut Horsch 20 Prozent, weitere 7 Prozent entfallen auf die restlichen weltweiten Aktivitäten. Diese seien jedoch auch stark ansteigend, was zum Beispiel auf eine zunehmende Nachfrage in China oder die eigene Produktion und den Verkaufsstart in Brasilien zurückzuführen ist.

Es wird umfangreich investiert

Die Auftragseingänge für 2018 laufen auf einem hohen stabilen Niveau, weshalb der Landtechnikspezialist mit einem weiter steigenden Umsatz plant. Um der steigenden Produktnachfrage in allen Segmenten gerecht zu werden, werde an sämtlichen deutschen Standorten „stark“ investiert. So wird in Ronneburg in Kürze eine komplett neue Halle fertiggestellt, am Pflanzenschutzstandort in Landau soll die Produktion bis zum Herbst nahezu verdoppelt werden. Horsch kündigt an, in diesem Jahr den ukrainischen Standort auszubauen. Auch in Brasilien seien weitere Produktionskapazitäten geschaffen worden.

In Downs im Bundesstaat Illinois hat Horsch in eine Demofarm mitten im Cornbelt investiert. Dort sollen den Landwirten künftig  modernste Ackerbaukonzepte für die USA vorgestellt werden.

stats