Joint Venture

Agrana erschließt neue Zucker-Absatzquelle


Die österreichische Agrana weitet die Betain-Produktion aus. Es lässt sich aus Melasse gewinnen.
Baywa
Die österreichische Agrana weitet die Betain-Produktion aus. Es lässt sich aus Melasse gewinnen.

Das österreichische Zuckerunternehmen Agrana und der US-Produzent Tasco wollen gemeinsam Betain herstellen. Beide wollen 40 Mio. € in ein neues Werk investieren.

Dazu hat Agrana einen Joint Venture-Vertrag für die Errichtung einer Betain-Kristallisationsanlage in der Zuckerfabrik Tulln mit dem US-Zuckerproduzenten Tasco unterzeichnet. Die Kartellbehörden müssen noch zustimmen. Betain wird aus Zuckerrübenmelasse gewonnen und beispielsweise in Futtermitteln sowie als Nahrungsergänzungsmitteln oder in Sportgetränken eingesetzt. Darüber hinaus findet Betain in Kosmetikprodukten Verwendung. 

Agrana veredelt am Standort Tulln bereits seit 2015 Rübenmelasse zu flüssigem Betain. Johann Marihart, Vorstandsvorsitzender der Agrana Beteiligungs-AG weist mit der Investition auf eine höhere Wertschöpfung hin, "gerade in Zeiten einer preisbedingt schwierigen Zuckermarktsituation." Baubeginn der neuen Kristallisationsanlage soll im Frühjahr 2019 sein. Die Errichtung kostet 40 Mio. € und dauert ein Jahr. 

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