Jubiläum

RWZ nimmt Saatgut in den Fokus


Seit zehn Jahren betreibt die RWZ das Saatgutzentrums in Meckenheim. Das Unternehmen will künftig das Saatgutgeschäft weiter ausbauen.

„Saatgut und Sorte sind heute zentrales Betriebsmittel und werden in Zukunft entscheidend sein, um Herausforderungen wie Klimawandel, Düngeverordnung und zunehmenden Wegfall von Pflanzenschutzmitteln zu meistern“, so Martin Schuldt, Vorstandsmitglied der Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main (RWZ). Er kündigte an, dass die RWZ das Saatgutgeschäft als eine ihrer Kernkompetenzen weiter ausbauen werde.

Für Josef Planken, verantwortlich für alle Saatgutaktivitäten der RWZ, ist der Standort Meckenheim ein führendes Kompetenzzentrum für Saatgut und Sorten in Deutschland. Mittlerweile werden in Meckenheim pro Jahr ca. 12.000 t Getreidesaatgut von über 80 Sorten und mehr als 30 landwirtschaftlichen Saatgut-Vermehrungsbetrieben erfasst, gereinigt und amtlich anerkannt, teilt das Unternehmen zum Jubiläum mit. Seit 2019 verfügt das Saatgutzentrum Meckenheim über eine „SeedGuard“-Zertifizierung, die höchste Qualitätsstandards in der Saatgutproduktion bei bestmöglicher Umweltschonung garantiere.

Am Standort des Saatgutzentrums Meckenheim ist auch die „Hauptsaaten Seed & Service“ angesiedelt. Die RWZ-Tochtergesellschaft ist schwerpunktmäßig in Prüfung von Sorten und Stämmen verschiedenster Kulturen sowie deren Vertrieb tätig und betreibt unter anderem das Versuchsfeld in Swisttal-Morenhoven. Dort werden auf über 5.000 Einzelparzellen Stammprüfungen für Hauptsaaten, Sorten-, Düngungs- und Pflanzenschutzversuche für die RWZ, als auch Dienstleistungsprüfungen für andere deutsche Züchter sowie das Bundessortenamt durchgeführt. Ebenfalls finden auf den Versuchsflächen Prüfungen für Verarbeiter wie Mälzereien und Mühlen statt. Dort werden unter anderem die Auswirkungen der verschärften Düngeverordnung auf die Qualität der Ernteware geprüft.

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