Kartoffeltechnik

Grimme startet Produktion in China


Grimme hat ein Werk in der Nähe von Peking eröffnet.
Foto: Grimme
Grimme hat ein Werk in der Nähe von Peking eröffnet.

Der Agrarmaschinenspezialist aus Damme eröffnet ein neues Werk im Reich der Mitte. Es ist eine der umfangreichsten Einzelinvestitionen im Ausland.

Das neue, 12.500 m² große Werk in Tianjin (130 km südöstlich von Peking) hat Grimme kürzlich der Bestimmung übergeben. Dazu gehörte auch das 1.400 m² große Bürogebäude auf dem 3,5 ha umfassenden Betriebsgelände. Mit über 13 Mio. € ist es laut Unternehmen eine der umfangreichsten Einzelinvestitionen im Ausland in der über 150-jährigen Firmengeschichte.

„Das Werk ist auf eine hochmoderne Fertigung und Produktion ausgelegt, sodass wir die gleich hohe Qualität wie im Stammwerk in Damme gewährleisten können“, so Projektleiter Christoph Grimme. Der Produktionsschwerpunkt solle anfänglich bei Maschinen für das Legen, Pflegen, Ernten und Lagern von Kartoffeln liegen, die speziell für den chinesischen Markt entwickelt worden sind.

China ist bei Kartoffeln globaler Spitzenreiter

Seit mehr als 20 Jahren ist das Dammer Traditionsunternehmen in China aktiv. China ist mit über 5 Mio. ha Kartoffeln das größte Anbauland weltweit und hat in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung hinter sich, erläutert Grimme. So habe die chinesische Regierung die Kartoffel zu den vier wichtigsten Grundnahrungsmitteln überhaupt erklärt; sie wolle den Kartoffelanbau massiv ausweiten.

 

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