Schweinebraten kommt in Deutschland immer seltener auf den Tisch.
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Schweinebraten kommt in Deutschland immer seltener auf den Tisch.

Der Fleischkonsum in Deutschland ist 2019 spürbar gesunken. Das geht aus der vorläufigen Versorgungsbilanz des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft hervor.

Danach ist die Verzehrsmenge gegenüber dem vorangegangenen Jahr um 1,6 Kilogramm oder 2,6 Prozent auf 59,5 Kilo geschrumpft. So wenig Fleisch hatten die Bundesbürger zuletzt auf dem Höhepunkt der Krise um die Bovine Spongiforme Enzephalopathie (BSE) im Jahr 2001 konsumiert. 2018 erreichte der Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch die Marke von 60,15 Kilo.

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Dass die 60-Kilo-Marke erstmals seit dem gerissen wurde, ist in erster Linie dem stark rückläufigen Konsum von Schweinefleisch geschuldet. Dieser verringerte sich im vergangenen Jahr gegenüber 2018 pro Kopf von 35,7 Kilo auf 34,1 Kilogramm. Daneben hat jeder Bundesbürger im Jahresverlauf zehn Kilo Rind- und Kalbfleisch gegessen, 100 g mehr als 2018. Nachdem der Konsum von Geflügelfleisch zuvor über viele Jahre gestiegen war, stagnierte dieser zuletzt bei 13,8 Kilo. AgE

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