Landtechnik

Fendt setzt auf Pulver

Der Agrarmaschinenspezialist investiert in eine neue Lakieranlage. Die Traktorenfertigung kommt in Fahrt.

 
Ende 2017 hat das Fendt-Werk in Asbach-Bäumenheim die neue Pulverlack-Anlage in Betrieb genommen. In die Einrichtung wurden den Angaben zufolge 5,7 Mio. € investiert. Sie besteht aus zwei voll automatisierten Lackiersystemen. „Mit der Pulverlack-Anlage setzen wir auf eine umweltbewusste Lackiertechnik“, erklärt Ekkehart Gläser, Geschäftsführer Produktion Agco/Fendt.

Bis zu 15.000 Kabinen-Bauteile können so jetzt pro Tag lackiert werden. Die Investition in das Kabinenwerk Asbach-Bäumenheim kommt für Gläser genau zum richtigen Zeitpunkt. Der Landtechnikmarkt habe 2017 wieder angezogen. „Von rund 15.000 Traktoren im vergangenen Jahr wollen wir im Jahr 2020 auf 20.000 Schlepper wachsen“, so der Geschäftsführer Produktion.

Dabei nimmt der Standort Asbach-Bäumenheim im Agco-Konzern mittlerweile einen besonderen Stellenwert ein. Mit rund 1.200 Beschäftigten ist er das "Kompetenzzentrum" für Kabinen in Europa. Neben der Produktion für Fendt-Schwestermarken werden die Kabinen für den neuen Großmähdrescher ‚Ideal‘ sowie die selbstfahrende Pflanzenschutzspritze ‚Rogator 600‘ dort hergestellt.

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