Langzeitfazit

Wirtschaftliche Schäden steigen weltweit


Extremwetter zeigt weltweit immer größere Auswirkungen. Die USA sind am stärksten betroffen.

Bei Erdbeben und Tsunamis in den vergangenen 20 Jahren (1998 bis 2017) sind deutlich mehr Menschen ums Leben gekommen. Deutlich häufiger auftretende Überschwemmungen, Stürme und Hitzewellen treiben vor allem die wirtschaftlichen Verluste voran, so das Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster.

So sind laut IWR in den zurückliegenden 20 Jahren die direkten wirtschaftlichen Schäden in den betroffenen Ländern auf 2,9 Billionen US-$ angestiegen. Mit 77 Prozent oder rund 2,2 Billionen US-$ entfalle der Großteil auf klimabedingte Schäden, was im Vergleich zur vorangegangenen 20-Jahres-Periode (1978 bis 1997) mit klimabedingten Schäden von 895 Mrd. US-$ mehr als einer Verdoppelung entspreche.

Klimabedingte Ereignisse würden zwischen 1998 und 2017 etwa  90 Prozent aller  registrierten Schadensereignisse ausmachen. Überschwemmungen  und Stürme seien die beiden am häufigsten auftretenden Katastrophen.

Die größten wirtschaftlichen Verluste wurden dem Bericht zufolge mit etwa 945 Mrd. US-$ in den USA verzeichnet; vor China, Japan, Indien sowie Puerto Rico. Stürme, Überschwemmungen und Erdbeben hätten dazu geführt, dass mit Frankreich, Deutschland  und Italien auch drei europäische Nationen im Top-10-Ranking der Länder mit den größten wirtschaftlichen Verlusten vertreten sind.

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