Mai-Trend

Lebensmittel nur moderat teurer


Die Preise steigen hierzulande im Vormonat verhalten. Kartoffeln tragen dazu bei.

 

Der Anstieg der Nahrungsmittelpreise in Deutschland ist im Rahmen verhalten geblieben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, belief sich der Aufschlag gegenüber dem Vorjahresmonat im Mittel auf 0,9 Prozent; im April waren es 0,8 Prozent gewesen. Die Gesamtteuerung für alle Waren und Dienstleistungen verringerte sich indes von 2,0 auf 1,4 Prozent.

Die höchste Teuerungsrate bei Lebensmitteln gegenüber Mai 2018 weist Destatis für Gemüse mit knapp 9 Prozent aus. So lagen beispielsweise die Preise für Kartoffeln im Berichtsmonat um fast 37 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Preisanhebungen gab es unter anderem bei Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchten mit knapp 3 Prozent sowie bei Brot- und Getreideerzeugnissen mit 2,3 Prozent. Zudem verlangten die Händler für Fleisch- und Fleischwaren laut Destatis im Schnitt Aufschläge von 1,3 Prozent.

Nach Angaben der Wiesbadener Statistiker gab es jedoch auch mehrere Warengruppen, die im Mai günstiger angeboten wurden als vor Jahresfrist. Dies traf vor allem für Obst mit einem durchschnittlichen Preisminus von 7,6 Prozent zu. Günstiger einkaufen konnten die Verbraucher auch Speiseöle und Fette, und zwar im Mittel um knapp 5 Prozent. Butter verbilligte sich sogar um mehr als 14 Prozent. Auch die niedrigen Preise am Zuckermarkt schlugen auf der Verbraucherebene durch; hier wurde im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Minus von 7,5 Prozent verzeichnet.

 

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