Mehr Platz und frische Luft sind Vorgaben im Tierwohlprogramm QM++.
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Mehr Platz und frische Luft sind Vorgaben im Tierwohlprogramm QM++.

Milchviehbetriebe liefern Schlachtkühe für das Best-Beef-Programm des Fast-Food-Konzerns. Durch die Anerkennung von Audits wird der Rohstoffbezug erleichtert.

Um die Zertifizierung der Milchviehbetriebe zu vereinfachen und den Zugang zum Tierwohl-Programm „Best Beef“ zu erleichtern sind McDonald’s Deutschland und der Verein QM-Milch eine Kooperation eingegangen: Milchviehhalter, die in Zukunft gemeinsam mit ihrer Molkerei an einem der Tierwohlprogramme QM+ oder QM++ teilnehmen, erhalten demnach einen zusätzlichen unbürokratischen Zugang zum „Best Beef“-Programm, teilt QM-Milch mit. Tierhalter mit entsprechend gültigem Zertifikat können auf diesem Weg ohne zusätzliches Audit in das Programm aufgenommen werden. Als Tierwohlbonus sieht McDonald’s einen Zuschlag in Höhe von acht bis zwölf Cent (in Abhängigkeit von der Nutzungsdauer der Schlachtkühe) pro Kilogramm Schlachtgewicht vor.

McDonald’s ist einer der größten Abnehmer von Rindfleisch in Deutschland. Ein Großteil der Burger wird aus Fleisch von Milchkühen hergestellt. Gemeinsam mit Partnern aus Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Wissenschaft hat McDonald’s Deutschland das Bonusprogramm „Best Beef“ entwickelt. Ziel ist es, den Tierhaltern Verbesserungen in den Bereichen Tierwohl und Tiergesundheit zu vergüten. Im Jahr 2021 sind nach Konzernangaben dort bereits 3.778 landwirtschaftliche Betriebe eingebunden gewesen. In diesem und im kommenden Jahr soll das Programm laut McDonald’s „deutlich ausgeweitet werden“.
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