Gras oder Raps und Soja, das GVO-frei ist, werden Arla-Bauern in Zukunft verfüttern.
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Gras oder Raps und Soja, das GVO-frei ist, werden Arla-Bauern in Zukunft verfüttern.

Arlas Bauern werden ihre Kühe GVO-frei füttern. Die Genossen der Region Zentraleuropa wollen das bis Ende 2019 umgesetzt haben. Es geht um 6 Mrd. kg Milch.

Die Landwirte der Molkereigenossenschaft Arla Foods haben entschieden, ihre Milchproduktion in der Region Zentraleuropa vollständig auf GVO-freie Fütterung umzustellen. Das gilt für die Länder Deutschland, Niederlande, Belgien, Dänemark, Großbritannien, Schweden und Luxemburg. Die Milch aus diesen Regionen wird zu großen Teilen in Deutschland verarbeitet und vermarktet.

Arla Foods folge damit dem zunehmenden Wunsch des Handels und der Verbraucher in Deutschland nach Lebensmitteln aus gentechnikfreier Herstellung, heißt es heute in einer Mitteilung. Rund 61 Prozent der in Deutschland produzierten Milch stammen bereits aus GVO-freier Fütterung. Nach der Umstellung werden es 6 Mrd. kg Milch aus sieben europäischen Ländern sein. Die vollständige Umstellung soll bis Ende des Jahres 2019 erfolgt sein. 

„Die GVO-freie Fütterung wird zum Standard auf dem deutschen Markt“, sagt Manfred Graff, deutsches Aufsichtsratsmitglied bei Arla Foods. Das Arla Werk im nördlichen Upahl in Mecklenburg-Vorpommern hat die Milchproduktion bereits im Frühjahr 2018 umgestellt. Arla Foods zahlt einen Zuschlag von 1,0 Cent/kg Milch.


Analysten zufolge stammen in Deutschland 54 Prozent der Milch aus GVO-freier Fütterung.

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