Die Berliner Milcheinfuhr Gmbh (BMG) holt keine Milch mehr ab. Sie stellt ab sofort den Betrieb ein. Wie die Milch seit Anmeldung der Insolvenz vergütet wird, ist noch unklar.

Die Berliner Milcheinfuhr Gmbh (BMG) stellt mit sofortiger Wirkung ihren operativen Geschäftsbetrieb ein. Ab sofort werde keine Milch mehr abgeholt und zu Molkereien transportiert, teilt die Gesellschaft am späten Dienstag Abend ihren Lieferanten mit. "Ab sofort besteht keine Lieferverplichtung ihrerseits mehr", heißt es in einem Schreiben der BMG  an ihre Geschäftspartner. In dem der agrarzeitung vorliegenden Brief teilt die die BMG mit, dass die bisher gelieferten Mengen erfasst wurden und "im Rahmen der üblichen Milchgeldabrechnung abgerechnet" würden. 

Eine Auszahlung von Ansprüchen ab dem Zeitpunkt des Insolvenzantrags am 9. März 2018 könne jedoch "erst nach Eingang der entsprechenden Zahlungen von den Molkereien erfolgen und obliege einer abschließenden Prüfung durch die Insolvenzverwaltung", so die BMG.
Noch am Montag hatte die BMG erklärt, Milch von den Erzeugerbetrieben weiterhin abholen und vermarkten zu wollen.


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