Der Molkereiriese Fonterra verzeichnet im März eine geringere Milchanlieferung. Die Exporte nach China steigen.

Der neuseeländische Molkereikonzern Fonterra hat für März 2019 eine insgesamt um 8 Prozent gesunkene Milcherzeugung gemeldet. Die Exporte sind laut Fonterra jedoch gestiegen, da die Nachfrage aus Asien weiterhin hoch bleibt, meldet der aiz-Infodienst und zitiert Dow Jones News.

Die Exporte aus Neuseeland stiegen im Februar um 27 Prozent, erklärte das weltweit größte Molkereiunternehmen. Die Lieferungen nach China erhöhten sich im Monatsverlauf um 11 Prozent. China stellt den größten Abnehmer für Fonterra dar, da die dortigen Verbraucher Vollmilchpulver und Säuglingsnahrung aus dem Ausland bevorzugen. Die australische Milchproduktion war bereits im Februar um 13 Prozent gesunken, da anhaltende Trockenheit zu höheren Futterkosten geführt hatte, so Fonterra.

Trockenheit drückt Gewinne

Die Milchanlieferung ging in ganz Australien und Neuseeland zurück, da die Produktion infolge trockener Wetterbedingungen gesunken ist. Eine schwere Dürre in Teilen Ostaustraliens hat im vergangenen Jahr Rinderhalter und andere landwirtschaftliche Betriebe getroffen und auch die Weizenexporte des Landes beeinträchtigt. Die Trockenheit veranlasste Fonterra zudem dazu, die Gewinnprognose für das Wirtschaftsjahr 2018/19 zu kürzen, obwohl der Konzern im ersten Halbjahr einen Gewinn erzielt hatte. In Neuseeland gingen die Milchanlieferungen von Fonterra im März um 9 Prozent zurück, in Australien um 27 Prozent.

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