Nicht in allen Teilen Deutschlands ist es feucht genug, um Schnecken anzuziehen. Im Westen und Süden beobachten Landwirte aber schon erste Fraßschäden im Raps.

Während die letzten Rapsschläge noch gedrillt werden, ist der Raps bei den meisten teilnehmenden Landwirten des Schneckenmonitorings von Belchim Crop Protection schon im Keimblattstadium und weiter. In Thüringen und im Nord-Osten scheint es ruhig zu sein. Im Westen und Süden dagegen liegen die gemeldeten Schneckenzahlen jedoch vielerorts über der Schadensschwelle, teilweise sind Fraßschäden zu vermelden. Niederschläge und die aktuell milden Temperaturen zwischen 10 und 20 °C sorgen für aktivere Schnecken.

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Einige Betriebe haben nach Angaben von Belchim deshalb erste Behandlungen mit Schneckenködern durchgeführt. Bei den gefundenen Schnecken handelt es sich vorrangig um Ackerschnecken, bei denen eine Randbehandlung zur Bekämpfung meistens nicht hinreichend ist und folglich eine Flächenbehandlung empfohlen wird.

Die detaillierten Ergebnisse des Monitorings finden Sie auch unter www.schneckenmonitoring.de/ergebnisse/raps-2019 als interaktive Karte und Diagramm.

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