Monsanto-Urteil

Bayer-Aktie bricht ein


Ein US-Gericht hat den Agrarkonzern Monsanto zu einer millionenschweren Entschädigungszahlung verurteilt. Das Unternehmen will in Berufung gehen. Die Aktie des Mutterkonzerns Bayer bricht ein. 

Die Bayer-Tochter Monsanto ist vergangene Woche im ersten Prozess wegen angeblich verschleierter Krebsrisiken zu 290 Mio. US-$ Schmerzensgeld verurteilt worden. Der Unkrautvernichter Roundup mit dem Wirkstoff Glyphosat sei für die Krebserkrankung des Klägers mitverantwortlich beschied die Jury. Der Bayer-Aktienkurs brach wegen der Unsicherheit über die finanziellen Folgen heute um rund 11 Prozent ein. Am Freitag bei Börsenschluss hatte das Papier noch bei 93,28 € notiert. Mit 84,50 € startete es in die neue Woche und verlor bis zum Mittag weiter bis auf 82,80 €. Laut des Internetportals finanzen.net waren damit rund 10 Mrd. € Börsenwert dahin. 

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