Nord/LB

Landesbank noch in schwerem Fahrwasser

Die Norddeutsche Landesbank arbeitet weiter an der Bewältigung ihrer problematischen Geschäftsbereiche. Sie erwartet ein schwieriges Jahr 2018.

Die Norddeutsche Landesbank (Nord/LB) veröffentlichte die Zahlen des ersten Quartals 2018. So schaffte sie es auf ein positives Ergebnis von 68 Mio. € vor Steuern. Im Jahr 2016 geriet die Bank in Schwierigkeiten, als es die durch faule Schiffskredite in Schieflage geratene Bremer Landesbank übernommen hat.

Die Kernkapitalquote wuchs im ersten Quartal 2018 an und wird jetzt auf 12,8 Prozent beziffert. Man konnte beim Abbau der Schiffsportfolios Erfolge verbuchen. Hier verbesserte sich die Bank im ersten Quartal um 0,5 Mrd. €. Durch Kündigungen wurde der Verwaltungsaufwand um acht Prozent auf 291 Mio. € reduziert. Es bleibe jedoch eine große Herausforderung. Thomas Bürkle, Vorstandsvorsitzender der Nord/LB. Bürkle erwartet „ein insgesamt schwieriges Jahr“. 

Die Nord/LB ist sehr vielfältig aufgestellt, versorgt aber viele Agrarunternehmen mit Krediten. Das aktuelle Finanzierungsvolumen im Agrarbanking beträgt demnach 2,7 Mrd. €. Bei einem gesamten Kreditvolumen der Nord von 95,1 Mrd. € für das erste Quartal 2018 entspricht das einem Anteil von 2,8 Prozents. 

„Mit unserem Transformationsprogramm liegen wir voll auf Kurs. Wir haben die Bilanz wie geplant weiter zurückgeführt und unsere Kapitalquoten erneut gesteigert“, sagte Thomas Bürkle, Vorstandsvorsitzender der Nord/LB. Die Steigerung besagter Eigenkapitalquoten habe weiterhin höchste Priorität. 





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