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Für die langfristige Sicherung der Welternährung ist der Öko-Landbau der richtige Lösungsansatz, davon ist der Weltagrarrat IAASTD überzeugt. Dies betonte heute Prof. Hans Herren, 2. Vorsitzender des IAASTD, bei der Herbsttagung des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) in Berlin. Schließlich müssten in Entwicklungsländern mehrere Probleme zugleich angepackt werden, um die Ernährungssouveränität sicherzustellen. Denn dort müsse das Leben im ländlichen Raum insgesamt verbessert werden. Schließlich leide vor allem die ländliche Bevölkerung in den Entwicklungsländern unter Hunger. Zudem verfüge sie über keinen Zugang zu Kapital. Daher sei die ökologische Bewirtschaftung der Flächen der Königsweg: Hier werde wenig zugekaufte Produktionsmittel eingesetzt. Zugleich zeugten Studien, dass bei nachhaltiger Pflege der Bodenfruchtbarkeit auch die Erträge zulegten. Für die Zukunft der kleinbäuerlichen Betriebe sei auch der Schutz ihrer Umwelt und Ressourcen unabdingbar. (brs)
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