Strom aus erneuerbaren Quellen ist 2011 teurer geworden als zunächst geplant. Die Vergütungen für die Förderung sind deutlich gestiegen. Nach den jetzt veröffentlichten Zahlen der Übertragungsnetzbetreiber summieren sich die Vergütungen im vergangenen Jahr auf 16,4 Mrd. €, berichtet das „Handelsblatt" in seiner heutigen Ausgabe. Schätzungen waren dem Bericht zufolge von 14,0 Mrd. € ausgegangen, nach 12,8 Mrd. € im Jahr 2010.

Mit 7,8 Mrd. € sei etwa die Hälfte des Geldes 2011 in die Fotovoltaik geflossen, die an der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen jedoch nur einen Anteil von 21 Prozent hatte. Umgekehrt habe es sich mit der Windkraft an Land verhalten: Diese steuerte mit 49 Prozent knapp die Hälfte zur regenerativen Stromproduktion bei. Auf dieses Segment seien jedoch nur 4,2 Mrd. € der Vergütungsgelder entfallen. (az)   
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