Im zehnten Jahr in Folge haben die niederländischen Verbraucher mehr Öko-Lebensmittel gekauft in einem stagnierenden Markt.  Nach den Ergebnissen des Bio-Monitor 2010 legten die Umsätze mit Nahrungsmitteln aus kontrolliert ökologischer Erzeugung um 13 Prozent gegenüber 2009 zu auf 752 Mio. €. Kartoffeln, Obst und Gemüse sind noch immer die größten Umsatzträger: Auf sie entfielen 22 Prozent. Darauf folgen Milchprodukte mit 17 Prozent sowie Fleisch und Fleischwaren mit 15 Prozent.

Milchprodukte konnten das stärkste Wachstum verzeichnen, weil die großen Molkereien Campina und Arla die Verbraucher nun mit einer Öko-Schiene versorgen. Dadurch haben Öko-Produkte im Milchregal einen Marktanteil von 4,5 Prozent erreicht. Die beste Marktdurchdringung der Öko-Variante weist der Eierabsatz auf: 7,2 Prozent der verkauften Eier stammten aus ökologischer Haltung.

In den Niederlanden haben sich mittlerweile Supermärkte als der wichtigste Absatzkanal herauskritallisiert. Hier werden 45,3 Prozent der Öko-Umsätze erzielt. Der Zuwachs betrug zuletzt fast 19 Prozent.

Bio-Monitor 2010 ist Bestandteil der Marktbeobachtung der niederländischen Argaruniversität in Wageningen im Auftrag des niederländischen Wirtschaftsministeriums. (brs)
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