Die Ernte auf den Bio-Betrieben, die sich an einem Projekt zur Kompostdüngung von Bio-Kartoffeln in Niedersachsen beteiligen, ist in dieser Woche angelaufen. Es geht darum herauszufinden, wie sich verschiedene Kompostdüngungsvarianten auf Ertrag und Qualität der Knollen auswirken. Auf zwei der vier beteiligten Höfe ist das Roden abgeschlossen. Nun müssen die Knollen sortiert, gewogen und genauer untersucht werden. Die Ergebnisse werden im Dezember auf einem Workshop vorgestellt.


In jedem Betrieb wurden 32 Parzellen angelegt und in verschiedenen Varianten gedüngt. Neben betriebseigenem Grüngut- und Bioabfallkompost in verschiedenen Rottegraden und Intensitäten wurde auch eine Parzelle unbehandelt belassen.


Das Projekt wird vom Agrarministerium unterstützt und soll bis Ende 2018 laufen. Beteiligt sind neben den vier Betrieben das Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen (KÖN), die Hochschule Osnabrück, Naturland, Bioland und der Verband Humus- und Erdenwirtschaft Region Nord. (lm)
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