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In der universitären Lehre und Forschung kommt der Ökolandbau noch immer zu kurz. So lautet die Kritik, die Dr. Alexander Gerber, Geschäftsführer des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), heute während der Wissenschaftstagung ökologischer Landbau in Stuttgart-Hohenheim äußerte. In Hohenheim müssten eigentlich drei Professoren sich speziell um Ökolandbau kümmern, rechnet er vor, weil 6 Prozent der Flächen und 8 Prozent der Betriebe in Baden-Württemberg auf ökologische Wirtschaftsweise entfallen. Auch in der Forschung spiegele sich die wachsende Bedeutung des ökologischen Landbaus nicht wider. Es könne nicht genügen, Ökoforschung allein mit den 5 Mio. € aus dem Bundesprogramm Ökolandbau finanzieren zu wollen. (brs)
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