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Eine "andere Agrarpolitik", wie sie Bundeskanzler Gerhard Schröder kürzlich gefordert hat, darf nicht außer Acht lassen, dass Strukturwandel und technischer Fortschritt weitergehen. Dies erklärte Wendelin Ruf, CMA-Aufsichtsratsvorsitzender, heute zum Abschluss der diesjährigen Röttgener Marketing-Tage in Bonn. Ruf warnte davor, die "unsägliche Groß-Klein-Diskussion" aus der Vergangenheit wieder aufzugreifen. Ein großer landwirtschaftlicher Betrieb könne genauso tier- und artgerecht erzeugen wie ein kleiner. Ruf sieht jedoch für die Zukunft mehr Bedeutung für die Ausrichtung auf ökologische Produktionsweisen. Die CMA wolle daher aktiv auf den Dachverband des Öko-Landbaus Agöl zugehen und mit ihm gemeinsam an einem Strang ziehen. Zudem solle die Aufklärung der Verbraucher von Seiten der CMA verstärkt werden, anstelle von traditioneller Werbung. (UB)
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