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Der Umweltschutz wird für die deutsche Wirtschaft zum großen Geschäft. Trotz der Wirtschaftskrise rechnen die Firmen mit Zuwachs. Allerdings hat auch die Umweltbranche vor allem bei Großprojekten unter der globalen Finanzkrise zu leiden. Für langfristige Ökoprojekte bekommen die Investoren derzeit häufig keine Kredite. Wie die Süddeutsche Zeitung (SZ) berichtet, führt Deutschland weiterhin den Weltmarkt für Umweltgüter an. Besondere Stärken weist Deutschland bei der nachhaltigen Energiewirtschaft und bei der Abfall- und Kreislaufwirtschaft auf. Hier entfällt mehr als ein Viertel des Weltmarktes auf deutsche Unternehmen. Aus dem ersten "Umweltwirtschaftsbericht des Bundesumweltministeriums geht hervor, dass im Jahr 2005 Unternehmen weltweit 1 Billion € mit grünen Technologien umsetzten. Bis zum Jahr 2020 rechnen die Experten mit einem Umsatz von 2,2 Billionen € Umsatz. "Davon wird die deutsche Industrie kräftig profitieren", schreiben die Autoren des Berichts. "Ökologie und Ökonomie können nicht mehr als gegensätzliche Kategorien begriffen werden", zitiert die SZ das Bundesumweltministerium. (HH)
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