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Die diesjährige Rapsernte zeichnet sich durch ein deutliches Nord-Süd-Gefälle aus. Entsprechend fallen auch die Ölgehalte aus, zeigt eine Umfrage der Korrespondenten der Agrarzeitung Ernährungsdienst (ED). Die Rapserträge in Norddeutschland liegen an schlechten Standorten um bis zu 20 Prozent und im Schnitt 10 bis 15 Prozent unter den Werten der Normaljahre. Die Ölgehalte variieren je nach Region und liegen durchschnittlich um die 40 Prozent, berichtet der ED in seiner heutigen Ausgabe. Im Westen variieren die Erträge: In Westfalen, Hessen und Thüringen liegen sie rund 10 bis 15 Prozent unter Vorjahr; im Rheinland sowie am Oberrhein sind sie um 5 bis 10 Prozent niedriger als 2006. Die Ölgehalte liegen im Schnitt 1 bis 2 Prozent unter denen des Vorjahres und bewegen sich zwischen 40 und 41 Prozent.

In Württemberg wurden unterschiedlich Erträge eingefahren. In den frühen Lagen um Heilbronn und Ludwigsburg waren es 30 bis 35 dt/ha. Dies wurde durch die gute Ernte in den späten Lagen der schwäbischen Alb und dem Hohenloher Land kompensiert, die zwischen 40 und knapp 50 dt/ha brachten. Im Schnitt liegen die Ölgehalte zwischen 40 und gut 41 Prozent. In Bayern haben sich die hohen Hektarerträge bestätigt. Im Schnitt wurden über 40 dt/ha eingebracht. Die Ölgehalte bewegen sich in Südbayern zwischen 41 und 42 Prozent bewegen, nur wenig niedriger in Franken. (ED)

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