Ölmühle Hamburg erlitt 1999 Gewinneinbruch

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Die Ölmühle Hamburg AG hat im vergangenen Jahr in den Werken Hamburg und Leer (Ostfriesland) insgesamt 3,262 Mio. t Saaten verarbeitet. Dies waren etwa 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Umsätze gingen wegen des Preisverfalls am Markt für Ölsaaten und dessen Nachprodukte jedoch deutlich zurück. Noch deutlicher rückläufig waren die Gewinne. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verringerte sich 1999 um fast 57 Prozent auf 14,6 Mio. DM. Dies geht aus dem Geschäftsbericht der Ölmühle Hamburg AG für 1999 hervor. Vor allem das für die Rohstofferfassung tätige Tochterunternehmen, die Ölmühle Rothensee in Magdeburg, habe wegen des starken Preisverfalls bei Ölsaaten mit deutlichen Verlusten abgeschnitten. (Ps)
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