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Dem rückläufigen Flächentrend bei Öl-und Eiweißpflanzen wollen die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (Ufop), Bonn, und die Fédération Francaise des Producteurs d'Oléagineux et de Protéagineux (FOP) begegnen. Beide Verbände forderten nach einem Gespräch in Berlin wirksame Gegenstrategien, erklärte die Ufop gegenüber der Presse. Mit Sorge sähen sie die Folgen des schrittweisen Abbaus von Flächenzahlungen nach der Agenda 2000 und die unerwartete Preisschwäche auf dem Weltmarkt für Ölsaaten. Die Verwendung von Raps- und Sonnenblumenöl im Non-Food-Bereich (Biodiesel und Chemische Industrie) müsse verstärkt werden, um dauerhafte Nachfrage und Marktentlastung zu erreichen. Kritisiert wurden die Subventionen der USA für den Anbau von Sojabohnen. (ED)
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