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Das reale landwirtschaftliche Einkommen je Arbeitskraft in Österreich im Jahr 2004 stieg um 1,4 Prozent nach ersten vorläufigen Berechnungen der Statistik Austria. Der Produktionswert des landwirtschaftlichen Wirtschaftsbereichs kletterte nominell um 2,2 Prozent. Dieser Anstieg ist laut der Statistikbehörde primär auf die Zuwächse in der tierischen Erzeugung (+4,0 Prozent) durch höhere Erlöse in der Schweinehaltung sowie den Anstieg des Produktionswerts von Milch zurückzuführen.

Der Wert der pflanzlichen Produktion lag hingegen trotz der guten Ernte in Folge niedrigerer Erzeugerpreise nur geringfügig über dem Vorjahresniveau (+0,8 Prozent). Die Erzeugung von Getreide (inklusive Körnermais) nahm mengenmäßig zwar um 25,4 Prozent zu, wobei bei allen Getreidearten Steigerungen festzustellen waren. Speziell bei Getreide führten aber die europaweiten Rekordernten zu einem scharfen Preisrückgang (-23,4 Prozent). Bei den Zuckerrüben betrug der Rückgang der Erzeugerpreise 10,0 Prozent, bei den Ölsaaten im Mittel 7,8 Prozent, bei den Eiweißpflanzen 8,6 Prozent und im Kartoffelbau 27,8 Prozent. (AIZ)

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