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Mit den milden Temperaturen fliegt der Maiswurzelbohrer in Österreich früher als sonst ein. Die ersten Käfer wurden bereits am 14. Juni im Burgenland beobachtet, etwa zwei bis drei Wochen früher als in den vergangenen Jahren, haben Experten der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH (Ages), festgestellt. Bislang wurden noch keine nennenswerten Befruchtungsschäden beobachtet, berichtet das Agrarische Informationszentrum Wien weiter. Der Flug der Käfer hält jedoch unvermindert an und die Gefahr für die milchreifen Körner der jungen Kolben ist noch lange nicht vorbei. Auch die Schäden an den Wurzeln der Maispflanzen durch die im Boden lebenden Käferlarven sind in diesem Jahr früher aufgetreten und bereits deutlich sichtbar. Insgesamt kann noch nicht abgeschätzt werden, ob es in Österreich zu wirtschaftlich bedeutenden Verlusten kommen wird, so die Ages-Experten. (ED)
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