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Die Beteiligungsbank Raiffeisen Holding NÖ-Wien will sich künftig "massiv mit der Produktion von Biogas beschäftigen" und hat "einige Großprojekte geplant", wie Holding-Generaldirektor Erwin Hameseder kürzlich in Wien sagte. Dafür will die Raiffeisen-Holding 100 Mio. € Eigenkapital dafür zur Verfügung stellen, berichtet das Wiener Agrarinformationszentrum. Das Investitionsvolumen soll 500 Mio. € umfassen. Raiffeisen sei insofern gut aufgestellt, als der Rohstoff verfügbar sei, erklärt Hameseder weiter.

Für den Einstieg in die Produktion von Biogas wurde eine Gesellschaft namens "Renergie" (Raiffeisen Managementgesellschaft für erneuerbare Energie GmbH) gegründet. Bioethanol, Biodiesel und Windenergie seien aber kein Thema, betonte der Direktor. Von einer neuen Bundesregierung erhofft sich Hameseder, dass die entsprechenden Rahmenbedingungen gesetzt werden. So sollte man einen klaren Fokus auf erneuerbare Energien setzen und weiter an dem Ziel festhalten, deren Anteil von 23 auf 45 Prozent bis 2020 zu erhöhen. Auch das Ziel, die Beimischungsverpflichtung von derzeit 5,75 auf 10 Prozent bis 2010 zu verdoppeln, sollte nicht aus den Augen verloren werden. (ED)

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