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Die Getreideernte (inkl. Mais) fiel in Österreich mit 4,6 Mio. t um 8 Prozent geringer aus als im Vorjahr, teilt die Statistik Austria mit. Die Menge lag aber um 3 Prozent leicht über dem langjährigen Durchschnitt. Mit 3,9 Mio. t fiel auch die Produktion von Hackfrüchten überdurchschnittlich aus (+5 Prozent). Ölfrüchte und Körnerleguminosen hingegen blieben mit 356.300 t um 4 Prozent hinter dem Zehnjahresdurchschnitt zurück. Massive Einbußen verzeichnete Winterraps, der mit einer Fläche von 103.800 ha um 27 Prozent unter dem langjährigen Durchschnittt lag.

Auf Brotgetreide entfielen in diesem Jahr 1,6 Mio. t, 16 Prozent weniger als 2004. Davon waren 1,5 Mio. t Weizen (-15 Prozent) und 163.700 t Roggen (-23 Prozent). An Futtergetreide (inklusive Körnermais) wurde mit 3 Mio. t etwas weniger geerntet als 2004 (-3 Prozent), gegenüber dem langjährigen Mittel wurde jedoch ein Plus von 4 Prozent verzeichnet. Verantwortlich dafür war die mengenmäßig beachtliche Körnermaisernte, die sich auf 1,8 Mio. t (+4 Prozent) belief und somit ein Plus von 16 Prozent zum Zehnjahresdurchschnitt erbrachte. Bei Gerste hingegen wurde mit 879.600 t die Vorjahresproduktion um 13 Prozent unterschritten. Auch bei Triticale war die Produktion mit 198.500 t (-16 Prozent) rückläufig. Bei Hafer belief sich die Ernte auf 128.400 t (-7 Prozent). (AIZ)

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