Österreichs Landwirte überliefern die Milchquote 2010/11 um 21.000 t. Es wird eine Zusatzabgabe von 6 Mio. € fällig. Die Agrarmarkt Austria (AMA) hat jetzt die endgültigen Ergebnisse für die Quotenausschöpfung im Milchjahr 2010/11 bekannt gegeben. Demnach haben die österreichischen Landwirte nach einem Bericht des Agrarischen Informationszentrums (AIZ) in Wien die nationale Anlieferungsquote um mehr als 21.000 t überschritten.

Insgesamt stand im Ende März abgelaufenen Milchjahr 2010/11 eine nationale Quote für Lieferungen (A-Quote) in der Höhe von rund 2.816.000 t zur Verfügung. Tatsächlich wurden von den Milchbauern nur 2.808.000 t an die Molkereien und Käsereien geliefert. Auf Grund des gegenüber dem Referenzwert höheren Fettgehalts der Rohmilch ergab sich zu dieser Menge aber ein Zuschlag von 29.400 t, woraus letztlich eine fettkorrigierte Anlieferung von etwa 2.837.000 t resultierte. Daraus ergibt sich eine saldierte Überlieferung von etwa 21.000 t.

Inklusive einer so genannten „Sicherheitsmarge" errechnet sich daraus den Angaben zufolge eine Zusatzabgabe von gut 6 Mio. €. Diese Abgabe ziehen die Molkereien den überliefernden Landwirten vom Milchgeld ab; der Gesamtbetrag ist von der AMA an den Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft abzuführen, so AIZ. (az)
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