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Die österreichischen Rinderbestände haben in den vergangenen Jahren kontinuierlich abgenommen, wobei sich der Rückgang zuletzt verlangsamte. Bei der letzten Zählung vom Juni 2001 wurde ein Gesamtbestand von 2,16 Millionen Tieren erhoben, womit sich im Jahresabstand insgesamt keine Änderung ergab, berichtet das Agrarische Informationszentrum (AIZ), Wien.
Die Zahl der männlichen Rinder war um etwa 4.000 Tiere kleiner als ein Jahr zuvor. Bei den weiblichen, über zwei Jahre alten Tieren, stand einem Rückgang bei den Färsen ein Zuwachs an Kühen gegenüber. Der Bestand an jüngeren weiblichen Tieren hat leicht zugenommen. Auf Grund dieser Zählerergebnisse rechnet die Bundesanstalt für Agrarwirtschaft für das gesamte Kalenderjahr 2001 mit einer Bruttoeigenerzeugung an Rindern von 582.000 Tieren, gegenüber 600.000 Tieren im Vorjahr. Für das erste Halbjahr 2002 ist laut Bundesanstalt mit einer weiter sinkenden Produktion zu rechnen. Inwiefern sich die Trockenschäden im Süden Österreichs und die daraus resultierende Futterknappheit in vorgezogenen Notverkäufen niederschlagen, könne derzeit nicht abgeschätzt werden. (ED)
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