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Im Februar überraschte eine Nachricht die gesamte europäische Mühlenszene: Die Beteiligungsholding des rot-weiß-roten Raiffeisensektors, die Leipnik-Lundenburger Invest Beteiligungs AG (LLI), Wien, gab den Erwerb eines Anteils von 25 Prozent minus einer Aktie an der größten deutschen und europäischen Mühlengruppe VK Mühlen AG, Hamburg, bekannt. Damit wurde die LLI nicht nur neuer Hauptaktionär der VK Mühlen, sondern gleichzeitig auch die Nummer eins im gesamten europäischen Mühlenmarkt. Mittlerweile verfügt die LLI, so ihr Vorstand Christian Teufl gegenüber der Agrarzeitung Ernährungsdienst, mit der Einlösung ihrer Option auf weitere rund 4 Prozent Anteile über insgesamt 29 Prozent an VK Mühlen und damit über die Sperrminorität. An einen weiteren Ausbau der Beteiligung sei vorerst nicht gedacht, heißt es beim Wiener Eigentümer, und ebenso wenig an eine Verflechtung der bestehenden 100-prozentigen Mühlentochter der LLI, Erste Wiener Walzmühle Vonwiller GmbH, Schwechat, mit der neuen Mühlenbeteiligung. Mehr zu diesem Thema können Sie im Blickpunkt "Struktur der Mühlen" in der heutigen Ausgabe der Agrarzeitung Ernährungsdienst nachlesen. (ED)
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