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Die Einführung von Nachbau-Gebühren fordert die östereichische Saatbauwirtschaft, da ihr durch den Nachbau der Landwirte umgerechnet etwa 50 Mio. DM Umsatz entgeht, berichtet der österreichische Nachrichtendienst AIZ. Der Chef der oberöstereichischen Saatbaugenossenschaft, Karl Fischer, erklärte es sei verbrieftes EU-Recht, dass den Züchtern Lizenzgebühren für diese "Raubkopien" zustehen. Nur in Österreich sei dieses Recht noch nicht umgesetzt worden. Die Höhe dieser Lizenzgebühr müsse noch verhandelt werden. Für die Saatbauwirtschaft wären umgerechnet etwa 8 bis 12 DM/ha denkbar. (ED)
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