Deutliche Zuwächse bei Umsatz und Ertrag verbucht Adama für das Geschäftsjahr 2017. In allen Schlüsselmärkten konnte das Unternehmen seine Marktanteile steigern, insbesondere in China.

Der Zusammenschluss mit dem zum ChemChina-Verbund gehörenden Pflanzenschutzunternehmen Sanonda zahlt sich für Adama, selbst ein 100-prozentiges Tochterunternehmen des Staatskonzerns ChemChina, in barer Münze aus. Der Umsatz stieg um knapp 6 Prozent auf 3,5 Mrd. US-$ bei konstanten Wechselkursen, das Ebit nahm im Vergleich zum Vorjahr um 25,7 Prozent auf 436 (347) Mio. US-$ zu. Der Nettogewinn legte um 4,3 Prozent auf 280 (194) Mio. US-$ zu. Hinter diesen Zuwächsen stehen laut Adama höhere Absatzmengen, ein differenziertere Portfolioaufstellung sowie fortgesetzte Kostenreduktionen. Das Portfolio musste im Zuge der Kartellauflagen durch die Übernahme der Syngenta AG durch ChemChina neu sortiert werden, da Adama in größerem Umfang Mittel an Nufarm abgeben musste, dafür aber im Gegenzug Produkte von Syngenta erhalten hat.

Das Europa-Geschäft blieb in etwa auf Vorjahresniveau und legt 2017 nur um 0,9 Prozent an Umsatz zu. Schwierige Wetterbedingungen und Preisdruck hätten insgesamt nur zu einem moderaten Absatz geführt. Nach Ländern differenziert konnte Adama insbesondere in Rumänien, Ungarn, der Tschechischen Republik, der Slowakei sowie in der Ukraine und Russland aber auch in Frankreich seine Marktanteile ausbauen. In Lateinamerika steht nach wie vor Brasilien an der Spitze der Verkäufe, der Absatz in Argentinien schwächelt dagegen auf Grund schwieriger Marktbedingungen und Währungseffekten.

Deutliche Zuwächse verbucht Adama dagegen in der Region Asien-Pazifik mit einem Plus von 21,5 Prozent, fast die Hälfte des Zuwachses entfällt dabei auf den chinesischen Markt, wo Adama durch die Übernahme von Sanonda einen exzellenten Marktzugang erhalten hat.

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