Pflanzenschutz

Agravis strebt bei Lotus Agrar Mehrheit an


Die Agravis Raiffeisen AG und die Stroetmann Agrar gehen eine Kooperation im Vertrieb von patentfreien Pflanzenschutzmitteln ein. Zusammen wollen sie Marktanteile gewinnen.

Die Agravis will 51 Prozent an der zu Stroetmann gehörenden Lotus Agrar GmbH mit Sitz in Mannheim übernehmen. Dieser Kooperation muss aber noch die Kartellbehörde zustimmen, teilt Agravis weiter mit. Beide Partner versprechen sich nach eigener Aussage von der geplanten Kooperation, einen größeren Anteil am wachsenden Generika-Markt im Pflanzenschutz zu gewinnen. Agravis will damit auch „im Markt generischer Pflanzenprodukte präsenter sein“, erklärt Andreas Rickmers, Vorstandsvorsitzender von Agravis.

Die beiden Handelsunternehmen wollen vom wachsenden Markt bei Generika profitieren.
Bild: Pixabay / hpgruesen
Die beiden Handelsunternehmen wollen vom wachsenden Markt bei Generika profitieren.

Für Lutz Stroetmann, geschäftsführender Gesellschafter von Stroetmann, wird die Zusammenarbeit „die erfolgreiche Entwicklung der Lotus Agrar forcieren“. Die Lotus Agrar GmbH wird nach dem Willen beider Gesellschafter weiter als eigenständige GmbH mit Unternehmenssitz in Mannheim unter der Geschäftsführung von Bernd Belitz am Markt aktiv sein.

Die Lotus Agrar GmbH ist 2013 für den Vertrieb generischer Pflanzenschutzmittel gebildet worden. Es handelte sich zunächst um ein Joint Venture der L. Stroetmann Gruppe, Münster, und der Nufarm Deutschland GmbH, Köln. Seit 2015 hatte dann die Stroetmann-Gruppe alle Anteile an Lotus-Agrar gehalten.


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