Pflanzenschutz

Bayer macht Forschung noch digitaler


Die Crop Science Division der Bayer AG will sich die Digitalisierung für Forschung und Entwicklung im Pflanzenschutz stärker zu Nutze machen. Die Partnerschaft mit Genedata soll diesen Prozess vorantreiben.

Die bereits seit zehn Jahren bestehende Partnerschaft mit Genedata will Bayer nun ausdehnen. Mit einer Lizenz für die Genedata-Selection-Plattform sollen globale Entwicklungsprozesse in der Pflanzenschutzforschung und das Datenmanagement verbessert werden. Mit Genedata Selector, einer skalierbaren und integrierten Bioinformatik-Plattform, ermöglicht Bayer seinen Wissenschaftlern bei der Suche nach innovativen Pflanzenschutzlösungen einen globalen Datenzugriff. Ziel ist eine verbesserte Zusammenarbeit sowie Harmonisierung und Optimierung der Prozesse. „Für die erfolgreiche Forschung und Entwicklung neuer Pflanzenschutzprodukte ist die intelligente Organisation großer Datenvolumen essenziell“, sagt Dr. Michael Edmund Beck, Principal Scientist und Leiter Computational Life Science for R&D Small Molecules bei Bayer in Monheim.

Genedata wandelt Daten in verarbeitbare Informationen um. Dafür bietet das Unternehmen innovative Software-Lösungen und bereichsspezifische Beratungsleistungen, die komplexe, umfangreiche Versuchsprozesse automatisieren. Das 1997 gegründete Unternehmen mit Sitz in der Schweiz ist außerdem in Deutschland, Großbritannien, Japan und den USA vertreten.

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