Pflanzenschutz

Mospilan SG mit Anwendungsauflage


Mit der Anwendungseinschränjung soll das Risiko von Rückständen in Honig gesenkt werden.
Foto: Johannes Kolhoff
Mit der Anwendungseinschränjung soll das Risiko von Rückständen in Honig gesenkt werden.

Das Insektizid darf nur noch ohne Netzmittel angewendet werden. Damit soll das Risiko von Rückständen in Honig gesenkt werden.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat für das Pflanzenschutzmittel Mospilan SG die Anwendung zusammen mit Netzmitteln untersagt, damit der Rückstandshöchstgehalt des Wirkstoffs Acetamiprid in Honig eingehalten werden kann.

Das BVL berichtet, dass es in mehreren Bundesländern zu Überschreitungen des Rückstandshöchstgehalts von Acetamiprid in Honig gekommen ist, die auf die Kombination des Insektizids mit Netzmitteln zurückgeführt werden.

Um sicherzustellen, dass bei der Anwendung in Massentrachten wie Raps und im Obstbau während der Blüte der Rückstandshöchstgehalt von 0,05 mg Acetamiprid pro kg Honig eingehalten werden kann, hat das BVL für Mospilan SG die Auflage „VV553 - Keine Anwendung in Kombination mit Netzmitteln“ vergeben. Die Auflage gilt ab sofort für alle Anwendungen von Mospilan SG. Andere Pflanzenschutzmittel mit dem Wirkstoff Acetamiprid sind nach Angaben des BVL derzeit nicht betroffen.

stats