Pflanzenschutzmittel

Chemikalienentsorgung startet im November


Darfs ein bisschen mehr sein? Das PRE nennt keine Höchstmenge, die abgegeben werden darf.
Bild: Pixabay / habelfrank
Darfs ein bisschen mehr sein? Das PRE nennt keine Höchstmenge, die abgegeben werden darf.

Wie können Landwirte alte und abgelaufene Chemikalien wie Pflanzenschutzmittel loswerden? Hier erfahren Sie, wer Ihnen die Stoffe abnimmt.

Unbrauchbare Pflanzenschutzmittel können auch in diesem Jahr wieder zurückgegeben werden. Über das System Pflanzenschutzmittel Rückgabe und Entsorgung (PRE) können abgelaufene und nicht mehr nutzbare oder in Deutschland nicht erlaubte Chemikalien sicher entsorgt werden. Auch andere Stoffe, die beim Betrieb der Landwirtschaft anfallen wie Reinigungsmittel, Altöl, gebeiztes Saatgut, belastete Filter oder Dünger werden angenommen. Das Angebot richtet sich sowohl an gewerbliche als auch an private Nutzer. An sieben Orten in Deutschland werden die Chemikalien gesammelt. Die Stoffe sollten in einem dichten und verschlossenen Behälter, im Idealfall mit dem Etikett des Pflanzenschutzmittels, geliefert werden.

Die Entsorgung kostet 2,95 € pro Kilogramm. Stoffe, die Arsen, Quecksilber oder Phosphate beinhalten, müssen gesondert abgegeben werden. Interessierte können so viel abgeben, wie sie möchten. Ab 300 kg bietet PRE jedoch individuelle, ganzjährige Entsorgungsangebote an. Hier finden Sie einen Termin in Ihrer Nähe.



 

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