Polen

Schweinepest fast im Tagestakt


Die Labors haben mit den ASP-Proben alle Hände voll zu tun.
Foto: Staatliches Veternärinstitut
Die Labors haben mit den ASP-Proben alle Hände voll zu tun.

Der Juli 2019 bringt einen neuen Höhepunkt im Schweinepestgeschehen. In Polen sind zunehmend größere Bestände betroffen.

Die Nationale Veterinärbehörde in Polen berichtet bis zum heutigen Mittwoch von 32 Fällen Afrikanischer Schweinepest (ASP), die in diesem Jahr in Nutztierbeständen festgestellt worden sind. Getötet werden mussten 2019 bisher rund 30.000 Schweine. Diese Zahl ist bereits Ende Juli höher als im gesamten Jahr 2018, als etwa 25.000 Nutzschweine der ASP zum Opfer gefallen waren. Insgesamt wurden im Vorjahr 109 Seuchenausbrüche festgestellt, die allerdings seltener die Großbetriebe trafen. In diesem Jahr sind hingegen zahlreiche Betriebe mit mehreren tausend Tieren betroffen.

Allein im Juli sind 22 neue Fälle bekannt geworden. Fast täglich musste die Nationale Veterinärbehörde die Tötung von Beständen anordnen. Zum Monatsende hat es im Norden der Masurischen Seenplatte noch einen großen Betrieb mit einer Herde von 2.428 Schweinen getroffen. Die Region ist einer der drei Zentren von ASP in kommerziellen Beständen. Die anderen Fälle konzentrieren sich auf die Gegend um Warschau sowie in Gemeinden entlang der polnischen Ostgrenze zu Weißrussland und zur Ukraine.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

stats