Proberodung

Süddeutsche Rüben zeigen extrem viel Zucker

Foto: az Screenshot

Erste Proberodungen des Pflanzenzüchters Strube ergeben extrem hohe Zuckergehalte. Da es bis zur tatsächlichen Ernte aber noch dauert, sind die Ergebnisse mit Vorsicht zu genießen.

Angesichts der extremen Witterung in diesem Jahr präsentieren sich die Zuckerrüben sehr unterschiedlich. Es gibt sattgrüne Bestände, die kaum ein Anzeichen von Wassermangel zeigen. Andererseits leiden viele Rüben unter dem fehlenden Niederschlag. Das fehlende Wasser dokumentieren auch die Proberodungen, mit denen der Pflanzenzüchter Ende Juli in Süddeutschland begonnen hat. In Straubing, Ochsenfurt und in der Wetterau weisen die Rüben derzeit einen extrem hohen Zuckergehalt auf. Insbesondere der Standort in Ochsenfuhrt liegt mit derzeit 19,4 Prozent deutlich über dem Vorjahreswert, der zu diesem Zeitpunkt 14,8 Prozent erreichte. Da es bis zum Kampagnenbeginn aber noch etwas dauert, betont Strube die Vorläufigkeit: Mit dem Eintreffen der vorhergesagten Niederschläge würden sich diese Werte relativieren.

Ab dem 13. August beprobt Strube zusätzliche Standorte in den Regionen Rheinland, Söllingen und Querfurt. Insgesamt werden die Proberodungen und bis Mitte/Ende Oktober andauern. Wer sich für die Ergebnisse der alle 14 Tage durchgeführten Tests interessiert, kann die Entwicklung im Internet verfolgen. 

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