Das staatliche Agrartransportunternehmen RusAgroTrans hat seine Prognose für die Getreideexporte im laufenden Wirtschaftsjahr nach oben korrigiert.

Wurde Ende November noch von rund 44 Mio. t ausgegangen, liegt dieser Wert aktuell bei bis zu 49 Mio. t. Die aktuelle Exporterwartung erklärten die Experten mit einer "unerwartet hohen" Intensität der Verschiffungen in den letzten Wochen des Jahres 2017, berichtet das östereichische Agrarinformationszentrum aiz. Nach Schätzung von RusAgroTrans wurden in der ersten Hälfte 2017/18 gut 29 Mio. t Getreide an den Außenmärkten abgesetzt, was um 34,3 Prozent mehr waren als im gleichen Zeitraum des vorangegangenen Wirtschaftsjahres. Dabei sollen die Weizenausfuhren um 36,6 Prozent auf fast 22 Mio. t erhöht und jene von Gerste mit etwa 3,6 Mio. t mehr als verdoppelt worden sein. Dagegen ist bei Körnermais ein Exportrückgang um 7,2 Prozent auf rund 2,3 Mio. t zu verzeichnen.
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