Quartalsauftakt

BASF profitiert von Übernahme


BASF hat seine Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen für Pflanzenschutz und Saatgut erhöht.
Foto: BASF
BASF hat seine Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen für Pflanzenschutz und Saatgut erhöht.

Das Agrargeschäft von BASF ist durch Zukäufe deutlich gewachsen. Der Start in das Frühjahrsgeschäft war aber in Nordamerika durch widrige Witterung holprig.

Im Agrargeschäft verbucht die BASF SE im 1. Quartal 2019 einen Umsatz von 2,65 Mrd. €. Im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres ergibt sich ein Umsatzsprung um 53 Prozent. Er beruht vor allem auf der Akquisition von Teilen des Bayer-Agrargeschäfts. Noch größer ist der Gewinnbeitrag der BASF-Agrarsparte. Das Ergebnis vor Abschreibungen (Ebitda) hat sich fast verdoppelt auf 943 Mio. €, nach Abschreibungen ist der Anstieg des Ebit um 85 Prozent auf 772 Mio. € ebenfalls beachtlich. Die Erweiterung des Agrargeschäftes zeigt sich aber auch im Anstieg der Forschungs- und Entwicklungskosten um 65 Prozent auf 193 Mio. € im 1. Quartal 2019.

Absatzmengen zurückgegangen

BASF berichtet zusätzlich zum Geschäftsverlauf Anfang 2019, dass die Absatzmengen im bisherigen BASF-Geschäft deutlich unter den Mengen des Frühjahrsquartals 2018 gelegen haben. Das Unternehmen führt dies auf witterungsbedingte Verzögerungen der Vegetation zurück, vor allem in Nordamerika. Dagegen konnten die Verkaufspreise erhöht werden.
BASF durch Zukäufe gestärkt
Der BASF-Agrarbereich ist 2018 deutlich gewachsen. Das Ludwigshafener Unternehmen hat einen großen Teil des Bayer-Agrargeschäftes gekauft, das wegen der Übernahme von Monsanto als Auflage der Kartellbehörden abgespalten werden musste. Seither ist BASF im Saatgutsektor präsent, ist Anbieter der Liberty-Link-Technologie sowie der Digitalaktivitäten, die Bayer unter der Marke Xarvio aufgebaut hat.

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