Quartalsbericht

ADM profitiert von großer Sojaernte

Solide Gewinne verbucht Archer Daniels Midland Company (ADM) in den ersten drei Monaten 2018. Die riesige Sojaernte bringt dem US-Agrarkonzern Umsatz.

Der ADM-Umsatz ist im 1. Quartal 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,6 Prozent auf 15,5 Mrd. US-$ gestiegen, berichtete das Unternehmen am Dienstag. Als operativen Gewinn weist ADM von Januar bis März 2018 rund 704 Mio. US-$ aus. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist dies ein Anstieg um 4,1 Prozent. Besonders deutlich ist der Zuwachs  in den Ölmühlen ausgefallen. Der Konzern berichtet von rekordhohen Verarbeitungsmengen für Sojabohnen in Nord- und Südamerika. Schwächer abgeschnitten haben dagegen die Ölmühlen, in denen Sonnenblumen und Rapssaat die Rohstoffe stellen. Außerdem macht ADM in Europa die Krise am Biodieselmarkt zu schaffen.

Erfreulich ist für ADM indes der internationale Handel mit deutlich gestiegenen Umschlagmengen und höheren Margen. Allerdings war das Geschäft in den USA selbst schwächer. Dort spürt ADM auch die geringeren US-Sojabohnenexporte von Januar bis März 2018. Das Geschäft mit Bioethanol ist in den USA ebenfalls schwächer gelaufen.

Generell ist ADM-Chef Juan Luciano mit dem Jahresauftakt zufrieden. Den Gewinnanstieg führt er auch auf die strategische Neuausrichtung zurück, die Anfang des Jahres in einer neuen Organisation des Konzerns in fünf Segmenten mündete.

Außerdem hat ADM nach Aussage von Luciano von der Steuerreform profitiert, die 2017 in den USA durchgeführt wurde.

 

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