Quartalsbericht

KWS verkauft mehr Roggensaatgut


Die KWS Gruppe hat zur Herbstbestellung von einer größeren Anbaufläche für Roggen profitiert. Dagegen ist Raps schwächer gelaufen.

Im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 (Juli/Juni) hat die KWS-Gruppe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum den Umsatz um 4 Prozent auf 141 Mio. € erhöht. Währungsbereinigt hätte der Anstieg sogar 19 Prozent betragen. Ungünstige Devisenkurse haben sich vor allem im Maisgeschäft in Südamerika ausgewirkt. Deutlich zugelegt hat KWS mit Roggensaatgut in Europa. „Der trockentolerante Roggen hat bei schwierigen Anbaubedingungen zur Herbstaussaat augenscheinlich viele Landwirte überzeugt", kommentierte Eva Kienle, Finanzvorstand der KWS Saat SE. Schwächer ist dagegen nach ihren Angaben das Geschäft mit Rapssaatgut gelaufen. Als stabil bezeichnete sie die Umsätze mit Gersten- und Weizensaatgut.

Das operative Ergebnis (Ebit) war nach Ablauf des 1. Quartals – wie immer bei KWS – negativ. Mit minus 34,3 Mio. € fiel der Verlust von Juli bis September 2018 leicht niedriger aus als im Vorjahr (minus 38,8 Mio. €). „Eine Tendenz für den Erfolg des Gesamtjahres ist aus den Quartalsergebnissen noch nicht ablesbar, da das Hauptgeschäft von KWS erst im dritten Quartal, also Januar bis März, erfolgt“, erläuterte Kienle die Zahlen. Für das gesamte Geschäftsjahr behält KWS die bisherige Prognose bei und rechnet weiterhin mit einer zweistelligen Ebit-Marge zwischen 10 und 12 Prozent.

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