Quartalsergebnis

BASF kassiert Prognose


Vorläufige Zahlen zum 2. Quartal hat der Chemiekonzern aus Ludwigshafen vorgelegt. Der Umsatz rutscht ab, zudem muss das Unternehmen seine Jahresprognose senken.

Zahlen zu den einzelnen Segmenten veröffentlichte die BASF noch nicht. Konzernweit ging der Umsatz im Berichtsquartal gegenüber der Vorjahresperiode um 4 Prozent auf rund 15,2 Mrd. € zurück. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) der Gruppe wird auf voraussichtlich 500 Mio. € beziffert, was im Vergleich zum Vorjahr eine Verschlechterung um 71 Prozent bedeutet. Zum Segment Agricultural Solutions heißt es, dass das EBIT durch die schwache Entwicklung des Agrarsektors in Nordamerika belastet worden sei.

Wegen schwieriger Witterungsbedingungen liege der Anbau wesentlicher Feldkulturen in der Region unter dem Vorjahresniveau und auch weit unter historischem Durchschnitt. Die geringeren Ertragsaussichten der Landwirte und die Handelskonflikte hätten zu einer niedrigeren Nachfrage nach Pflanzenschutzmitteln geführt, so das Unternehmen. 

Auch mit Blick auf das Gesamtjahr geht die BASF jetzt von einem deutlichen Rückgang des EBIT aus, und zwar von bis zu 30 Prozent. Vor diesem Hintergrund will die Konzernführung die Kostensenkung fortsetzen.

Die endgültigen Zahlen will BASF am 25. Juli vorstellen.

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