Quartalsergebnis

K+S profitiert von höheren Düngerpreisen


Steigende Umsätze und höhere Kalipreise haben den Kasseler Dünger- und Salzkonzern im 2. Quartal angetrieben. Die Erholung schreitet voran. 

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg der Quartalsumsatz um 8 Prozent auf 879 Mio. €. Das operative Ergebnis fiel allerdings laut Mitteilung des Kasseler Konzerns trotz eines überproportionalen Anstiegs um 24 Prozent auf 130 Mio. € etwas niedriger aus als erwartet. 

Deutliche Zuwächse erzielte K+S im größten Segment, dem Düngergeschäft mit der Landwirtschaft. Hier legte der Umsatz im 2. Quartal 2019 um 15 Prozent auf 440 Mio. € zu. Das Ebitda stieg um knapp die Hälfte auf 95 Mio. €. Angetrieben war die Entwicklung von höheren Kalipreisen sowie ausgweiteten Produktionsmengen im heimischen Kalirevier sowie im neuen Werk in Kanada. 

Nach umfangreichen, durch Trockenheit verursachten Produktionsausfällen in Deutschland vor allem in zweiten Jahreshälfte 2018 gibt sich Konzernchef Lohr zudem in diesem Punkt zuversichtlich: "110 Millionen Euro  Kosten durch den Stillstand an der Werra, Turbulenzen am Kalimarkt - das liegt alles hinter uns." 

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